Eine 25 Jahre alte Maschine ist kein Hindernis für Digitalisierung. Mit Retrofit-Lösungen lassen sich auch ältere Anlagen sauber in moderne Datenwelten einbinden.
Eine 25 Jahre alte Maschine ist kein Hindernis für Digitalisierung. Mit Retrofit-Lösungen lassen sich auch ältere Anlagen sauber in moderne Datenwelten einbinden.
In vielen Mittelstandsbetrieben wird der Schritt zur Industrie 4.0 mit dem Argument verschoben: „Unsere Maschinen sind zu alt, das lohnt sich nicht.“ Der Befund ist verständlich, aber technisch falsch. Auch Anlagen aus den 1990ern lassen sich heute pragmatisch digitalisieren.
Für die meisten Auswertungen genügen drei bis fünf Datenpunkte pro Maschine: Laufzeit, Rüstzeit, Stillstandsgründe, Stückzahl, ggf. Energieverbrauch. Damit lassen sich OEE-Kennzahlen, Wartungsintervalle und Engpassanalysen sauber berechnen.
Bei einem Lohnfertiger haben wir 14 Bestandsmaschinen mit Strommesszangen und Lichtschranken nachgerüstet — Hardwarekosten unter 6.000 € insgesamt. Ergebnis nach drei Monaten: tatsächliche Maschinennutzung 22 % unter dem internen Schätzwert. Aus dieser Erkenntnis entstand ein konkretes Schichtkonzept.
Retrofit ist kein Ersatz für eine moderne Anlage — aber oft die deutlich wirtschaftlichere Brücke, bis eine Neuinvestition wirklich ansteht.
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