Ein WLAN, das im Büro perfekt läuft, ist in der Produktionshalle oft eine Zumutung. Was Industrie-WLAN ausmacht und wie eine saubere Planung aussieht.
Ein WLAN, das im Büro perfekt läuft, ist in der Produktionshalle oft eine Zumutung. Was Industrie-WLAN ausmacht und wie eine saubere Planung aussieht.
Wenn ein Lager-Scanner alle 30 Sekunden die Verbindung verliert oder ein fahrerloses Transportsystem mitten in der Halle stehen bleibt, liegt es selten am Gerät. Es liegt fast immer am WLAN — und an einer Planung, die für Büros gemacht war.
Eine Funkmessung vor Ort — sowohl passiv (was sendet schon?) als auch aktiv (wie verteilen sich Signale?) — ist die wichtigste Vorarbeit. Sie kostet ein bis zwei Werktage. Sie spart in 90 % der Fälle die spätere zweifache Umplanung der Access-Point-Standorte.
Bei einem Logistikkunden funktionierten 22 Standard-Access-Points in einer 8.000-m²-Halle theoretisch — praktisch verloren Scanner regelmäßig die Verbindung. Nach Site Survey: Reduktion auf 14 Industrie-APs an anderen Standorten und mit gerichteten Antennen. Verbindungsabbrüche danach: < 0,1 % der Bewegungen.
Industrie-WLAN ist ein eigenes Handwerk. Wer es als Office-WLAN behandelt, zahlt die Differenz später in Stillständen — die kein Hersteller in der Werbung erwähnt.
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