Strom-, Gas-, Druckluft- und Wärme-Monitoring für produzierende KMU mit Maschinen- und Linien-Auflösung – DSGVO-konform, mit ISO-50001-Reports.
Strom, Gas, Druckluft, Wärme und Wasser pro Linie, Maschine und Schicht messbar machen. Effizienzpotenziale werden sichtbar, Investitionen lassen sich auf Basis echter Daten begründen – und ISO-50001-Reports entstehen automatisch.
Wenn die Stromrechnung das einzige Energie-Reporting ist.
Energiekosten sind in produzierenden KMU oft eine der größten und gleichzeitig undurchsichtigsten Positionen. Die monatliche Stromrechnung sagt, wie viel verbraucht wurde – aber nicht, welche Linie, welche Maschine oder welche Schicht dafür verantwortlich war. Damit fehlt die Datenbasis für Effizienz-Maßnahmen, Investitions-Entscheidungen und gesetzliche Auflagen.
Energiemonitoring von Tila Tech bringt smarte Stromzähler, M-Bus-Wärmezähler, Druckluft-Durchflussmesser und Gaszähler in die Fabrik. Die Daten landen in einer Plattform, die Verbräuche transparent macht – pro Maschine, pro Linie, pro Schicht, pro Produkt. ISO-50001-Reports entstehen automatisch, CO₂-Fußabdruck pro Produkt wird belegbar.
Typische Probleme aus der Praxis
- Nur die Gesamt-Stromrechnung sichtbar — Maschinen- und Linien-Verbräuche bleiben Blackbox.
- ISO-50001-Reports manuell — Zertifizierte Unternehmen brauchen viel Aufwand für Berichts-Daten.
- Kein CO₂-Fußabdruck pro Produkt — Kunden fordern zunehmend CO₂-Daten, die Belege fehlen.
- Spitzenlasten nicht steuerbar — Lastspitzen kosten überproportional, lassen sich aber ohne Daten nicht glätten.
- Druckluft-Leckagen unbemerkt — Druckluft ist mit der teuerste Energieträger – Leckagen kosten viel Geld unbemerkt.
Was ist Energiemonitoring nach Industrie-4.0-Maßstab?
Energiemonitoring im industriellen Kontext bezeichnet die kontinuierliche, automatisierte Erfassung aller relevanten Energieträger – Strom, Gas, Druckluft, Wärme, Wasser – mit ausreichender zeitlicher und räumlicher Auflösung. Wo klassische Konzepte mit einem Gesamtzähler arbeiten, granuliert Industrie-4.0-Monitoring bis auf Maschine, Linie, Hallenbereich oder einzelnen Verbraucher.
Tila Tech kombiniert dafür Smart-Meter-Klemmen, M-Bus-Wärmezähler, Druckluft-Flow-Meter und Modbus-Anbindungen mit einer Plattform in deutschen Rechenzentren. Standards wie OPC UA und MQTT sorgen für offene Datenflüsse. Reports nach ISO 50001 und DIN EN 16247 sind out-of-the-box dabei.
Für wen lohnt sich Energiemonitoring?
Wir setzen Energiemonitoring in Industrie, Logistik und Gewerbebau ein.
- Energieintensive Produktion — Galvanik, Härterei, Druckgießerei, Lackieranlage – wo Energie ein Hauptkostenfaktor ist.
- ISO-50001-zertifizierte KMU — Wo Energiedaten ohnehin Pflicht sind und Audit-Aufwand reduziert werden soll.
- Unternehmen mit BAFA-Förderung — Förder-Programme verlangen detaillierte Energiedaten.
- Druckluft-intensive Betriebe — Wo Leckagen und ineffiziente Kompressoren die Kosten treiben.
- Industrieparks und Vermieter — Mit Untervermietung an mehrere Produktions-Betriebe.
- Logistik-Standorte — Mit Kühlhäusern, Förder- und Klimaanlagen.
Unsere Leistungen im Detail
- Strom-Monitoring pro Verbraucher — Smart-Meter-Klemmen an Hauptverteilern, Unterverteilern und Einzelverbrauchern.
- Druckluft-Monitoring — Durchfluss- und Druck-Sensorik an Kompressoren und Verteilern.
- Wärme- und Kälte-Energie — M-Bus-Wärmezähler für Heizung, Prozesswärme, Kälteanlagen.
- ISO-50001-Reports — Automatische Energie-Berichte für die Zertifizierung.
- Lastspitzen-Alarme — Frühwarnung vor neuen Lastspitzen, mit Steuerungs-Empfehlungen.
- Energie pro Produkt — Energie-Aufwand pro Charge, Auftrag oder Produkt – Grundlage für CO₂-Bilanz.
Anwendungsfälle aus der Praxis
Galvanik 35 Bäder
Ausgangssituation: Stromkosten unklar pro Bad. Lösung: Smart-Meter pro Bad mit Stunden-Auflösung. Ergebnis: Drei Bäder mit deutlich erhöhtem Verbrauch identifiziert, Heizung optimiert, Strom-Einsparung deutlich.
Maschinenbau-KMU mit Druckluft-Leck
Ausgangssituation: Druckluft-Kompressor läuft 24/7. Lösung: Durchfluss-Monitoring im Leerlauf. Ergebnis: Leckagen identifiziert und abgedichtet, Energie-Einsparung deutlich.
Härterei mit ISO-50001-Zertifizierung
Ausgangssituation: Audit-Vorbereitung dauert Wochen. Lösung: Automatische ISO-Reports aus Monitoring-Plattform. Ergebnis: Audit-Vorbereitung halbiert, Re-Zertifizierung problemlos.
Logistik-Standort mit Kühlhaus
Ausgangssituation: Kühlhaus-Strom unklar. Lösung: Smart-Meter und Temperatur-Korrelation. Ergebnis: Defekte Türdichtung identifiziert, Energie und Kältemittel-Verlust gestoppt.
Industriepark mit 8 Mietern
Ausgangssituation: Energiekosten nicht verursachergerecht. Lösung: Untermessung pro Mieter mit Web-Portal. Ergebnis: Faire Verrechnung, Mieter-Streit beendet.
Galvanik mit Lastspitzen
Ausgangssituation: Hohe Lastspitzen-Kosten. Lösung: Lastmanagement mit Echtzeit-Daten. Ergebnis: Lastspitzen gesenkt, Netzentgelt-Kosten messbar reduziert.
In welche Systeme integriert sich Energiemonitoring?
Wir docken an Energiemanagement- und ERP-Systeme an – mit offenen Standards.
- Energiemanagement-Systeme (EMS) und Audit-Tools — Daten-Export für Auditoren und EnMS-Beauftragte.
- ERP- und Buchhaltungs-Systeme — Energiekosten pro Kostenstelle automatisch verbucht.
- MES- und SCADA-Systeme — Korrelation zwischen Produktion und Energie.
- BI-Tools (Power BI, Grafana, Looker) — Energie-KPIs in Ihren bestehenden Dashboards.
- BAFA-/Förder-Reports — Datenexport für Förder-Nachweise.
- OPC UA und MQTT — Offene Standards für vernetzte Fabrik.
So gehen wir vor
- 1 — Energiekonzept-Workshop — Wir analysieren mit Ihnen Energieträger und Verteilungs-Pfade.
- 2 — Mess-Konzept — Festlegung der Mess-Punkte mit Mengen-Nutzen-Verhältnis.
- 3 — Installation Smart-Meter und Sensorik — Durch Elektriker oder unsere Techniker.
- 4 — Plattform-Setup und Dashboards — Konfiguration Verbraucher-Hierarchie, Schwellwerte, Reports.
- 5 — Pilot mit 4 Wochen Daten — Kalibrierung von Schwellwerten und Reports.
- 6 — Roll-out, Reviews und Optimierung — Quartalsweise Energie-Reviews mit Maßnahmen-Vorschlägen.
Was kostet Energiemonitoring?
Wir nennen Faktoren ehrlich – damit Sie kalkulieren können.
- Anzahl Mess-Punkte — Pro Mess-Punkt fallen Hardware-Kosten und Installations-Aufwand an.
- Energieträger-Mix — Strom günstiger als Druckluft- oder Wärme-Messung.
- Gateway-Infrastruktur — Ein Gateway deckt typisch eine Halle ab.
- Plattform-Pauschale — Pro Mess-Punkt monatliche Pauschale.
- ISO-50001-Templates — Standard-Templates inklusive, individuelle Berichte optional.
- Integration in EMS/ERP — Standard-Konnektoren pauschal, Sonderfälle aufwendiger.
- Schulung Energie-Beauftragter — Halb- bis Eintagesschulung pro Standort.
Eine 5–10 % Energie-Einsparung amortisiert das System häufig im ersten Jahr.
Energiemonitoring statt Stromrechnung im Blindflug.
Daten-Granularität
Energiemonitoring: Pro Verbraucher und Minute.
Klassische Stromrechnung: Gesamt pro Monat.
ISO-50001-Reports
Energiemonitoring: Automatisch generiert.
Klassische Stromrechnung: Manueller Aufwand.
Lastspitzen
Energiemonitoring: Live sichtbar und steuerbar.
Klassische Stromrechnung: Erst auf der Rechnung sichtbar.
Leckagen Druckluft
Energiemonitoring: Sofort sichtbar.
Klassische Stromrechnung: Wochenlang unbemerkt.
CO₂-Fußabdruck pro Produkt
Energiemonitoring: Berechenbar.
Klassische Stromrechnung: Nur grob abschätzbar.
Untervermietung
Energiemonitoring: Verursachergerecht abrechenbar.
Klassische Stromrechnung: Nach Schätzschlüssel.
Förder-Nachweise
Energiemonitoring: Daten auf Knopfdruck.
Klassische Stromrechnung: Manuelle Sammlung.
Optimierungspotenziale
Energiemonitoring: Datenbasiert.
Klassische Stromrechnung: Erfahrungsgetrieben.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Energiekosten erklärbar pro Linie, Maschine und Schicht.
- ISO-50001-Reports automatisch – Audit-Aufwand sinkt deutlich.
- Lastspitzen früh erkennen und glätten – geringere Netzentgelte.
- Druckluft-Leckagen sofort identifizieren.
- CO₂-Fußabdruck pro Produkt belegbar – wichtig für Kunden-Anforderungen.
- Förder-Anträge mit belastbaren Daten unterfüttern.
- Investitions-Entscheidungen datenbasiert.
- Untervermietung verursachergerecht abrechnen.
Warum produzierende KMU uns als Energiemonitoring-Partner wählen.
- Industrie-Erfahrung — Wir kennen die Realität in Produktionshallen – nicht nur Theorie.
- Eigene Plattform & deutsches Hosting — Plattform und Sensorik in deutschen Rechenzentren.
- ISO-50001-Vorlagen — Audit-fertige Reports out-of-the-box.
- Offene Standards — OPC UA, MQTT, Modbus – kein Hersteller-Lock-in.
- Standort Deggendorf — Deutschsprachiger Support, kurze Wege in Bayern.
- Förder-Beratung — Wir kennen BAFA-Programme und beraten zu Anträgen.
- 30 Minuten kostenlose Erstberatung — Wir prüfen ehrlich, ob Energiemonitoring lohnt.
Häufige Fragen (FAQ)
Brauchen wir Smart-Meter an jeder Maschine?
Nein, ein Mess-Konzept priorisiert sinnvolle Mess-Punkte.
Welche Energieträger werden unterstützt?
Strom, Gas, Druckluft, Wärme, Kälte, Wasser – alle relevanten.
Können Bestandszähler weiterverwendet werden?
Ja, wenn M-Bus oder Modbus vorhanden.
Ist die Plattform ISO-50001-konform?
Ja, mit Standard-Vorlagen für Audit-Berichte.
Wer installiert die Smart-Meter?
Elektriker (Ihr oder von uns vermittelt), wir koordinieren.
Wie wird die DSGVO eingehalten?
Energiedaten sind nicht personenbezogen, Plattform in deutschen Rechenzentren.
Können wir mit einer Halle starten?
Ja, wir empfehlen einen Pilot mit klar messbarem Ziel.
Können wir Lastmanagement einsetzen?
Ja, mit Echtzeit-Steuerung von schaltbaren Verbrauchern.
Wie lange dauert die Installation?
Pro Mess-Punkt typisch 30–60 Minuten, Plattform-Setup einige Tage.
Können Förder-Nachweise erzeugt werden?
Ja, Standard-Export für BAFA und ähnliche Programme.
Was, wenn ein Sensor ausfällt?
Plausibilitäts-Prüfung im System, Wartung im Servicevertrag.
Wie lange dauert die Amortisation?
Bei energieintensiven Betrieben oft im ersten Jahr.
Sprechen Sie mit uns über Ihr Vorhaben — 30 Minuten kostenlose Erstberatung, ehrlich und ohne Verkaufsdruck. Telefon +49 991 492-2852-0, E-Mail info@tila-tech.de oder direkt online buchen.