IoT-Beratung für Unternehmen

Herstellerunabhängige IoT-Beratung: Aus über 5.000 Sensortypen den richtigen finden. Erst Anforderungen verstehen, dann empfehlen – ohne Verkaufsdruck.

Herstellerunabhängig von der Idee bis zum Betrieb. In 30 Minuten erhalten Sie eine schriftliche Empfehlung: Use Case, Technik und nächster Schritt. Ohne Verkaufsdruck.

Kundenprojekt: Heizkosten um 20 % gesenkt

Nachgerüstet wurden Heizkörperthermostate und Fensterkontakte. Ist ein Fenster offen, regelt die Heizung in diesem Raum automatisch herunter.

Das Thermostat erzeugt seinen Strom aus der Wärme am Heizkörper. Eine Batterie muss nicht gewechselt werden.

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5.000+ Sensortypen · Keine Herstellerprovision.

IoT-Lösungen von der IoT-Strategie bis zum Betrieb

Wir begleiten jede Phase – oder genau die eine, bei der Sie gerade Unterstützung brauchen.

  1. Strategie – Wir ordnen ein, wo IoT in Ihrem Unternehmen wirklich hilft, und leiten daraus eine IoT-Strategie mit klaren Prioritäten ab.
  2. Use Case und ROI – Wir beschreiben den Anwendungsfall konkret und rechnen nach, ob Aufwand und Nutzen zueinander passen – bevor investiert wird.
  3. Architektur – Sensor, Gateway, Netz, Plattform und Zielsystem: Wir planen eine Architektur mit offenen Schnittstellen und ohne Lock-in.
  4. Sensor und Funk – Herstellerunabhängige Auswahl aus über 5.000 Sensortypen und dem passenden Funkstandard für Ihren Standort.
  5. PoC – Ein Proof of Concept mit klaren Erfolgskriterien zeigt im echten Umfeld, ob die Lösung trägt.
  6. Integration – Wir binden die Messdaten an ERP, Instandhaltung, Warenwirtschaft oder Leitstand an – per API, MQTT oder Webhook.
  7. Betrieb – Monitoring, Wartung, Firmware-Updates und Alarmierung, damit das System auch nach dem Go-Live zuverlässig läuft.

IoT Consulting für diese Branchen

  • Industrie – Maschinenzustände, Energieverbräuche und Werkzeuge erfassen, ohne den laufenden Betrieb umzubauen.
  • Logistik – Ladungsträger, Container und Flotten orten und Bewegungen nachvollziehbar dokumentieren.
  • Lebensmittel und Kühlkette – Temperaturen lückenlos für HACCP und Audits aufzeichnen und bei Abweichungen sofort alarmieren.
  • Immobilien – Raumklima, Verbräuche und Leckagen in Bestandsgebäuden überwachen, auch ohne neue Verkabelung.
  • Kommunen – Füllstände, Pegel und Liegenschaften digital erfassen und die Daten in eigener Hoheit behalten.

Vom Use Case über PoC und Integration zum Betrieb

  1. Use Case klären – Welches Problem soll gelöst werden, woran messen wir Erfolg und lohnt sich IoT dafür überhaupt?
  2. Technik und PoC – Sensorik, Funk und Plattform auswählen und im Proof of Concept am echten Standort prüfen.
  3. Rollout und Betrieb – Stufenweise ausrollen, an Bestandssysteme anbinden und den laufenden Betrieb absichern.

IoT-Beratung, die Sie schlauer zurücklässt

Am Markt gibt es über 5.000 Sensortypen. Als Fachfremder den passenden zu finden, ist praktisch unmöglich – und ein falsch gewählter Sensor fällt erst auf, wenn das Projekt schon läuft. Wir drehen die Reihenfolge um: erst Ihre Anforderung verstehen, dann eine begründete Empfehlung geben. Erst zuhören, dann empfehlen, keine eigene Sensorlinie, Showstopper früh auf dem Tisch, offene Schnittstellen ohne Lock-in.

Was ist IoT-Beratung?

IoT-Beratung ist die unabhängige Analyse und Planung von Internet-of-Things-Projekten: Ein Berater klärt gemeinsam mit dem Unternehmen den Anwendungsfall, wählt passende Sensorik, Funkstandard und Plattform aus und bewertet Kosten, Risiken und Machbarkeit – bevor Hardware gekauft wird. Der Unterschied zwischen einem IoT-Berater und einem Sensorvertrieb ist entscheidend: Ein Vertrieb kennt sein eigenes Portfolio sehr gut, ein unabhängiger Berater kennt den Markt – und darf Ihnen auch sagen, dass sich ein Projekt nicht rechnet.

Über 5.000 Sensortypen – und nur wenige passen zu Ihrem Fall

Temperatur, Feuchte, CO₂, Druck, Füllstand, Vibration, Strom, Position, Türkontakt, Leckage, Neigung, Gewicht: Für jede Messgröße existieren Dutzende Hersteller mit mehreren Varianten. Sie unterscheiden sich in sechs Dimensionen, die alle gleichzeitig passen müssen:

  • Funkstandard – LoRaWAN, NB-IoT, LTE-M, mioty, Zigbee, BLE, WLAN oder wM-Bus mit jeweils anderen Reichweiten, Kosten und Grenzen.
  • Energieversorgung – Batterie, Netzteil oder Energy Harvesting; Herstellerangaben zur Laufzeit gelten meist nur für ein Sendeintervall von einer Stunde.
  • Messgenauigkeit – ±2 °C oder ±0,2 °C, je nach Anwendungsfall inklusive Kalibrierzertifikat.
  • Zertifizierung und Schutzklasse – ATEX für explosionsgefährdete Bereiche, EN 12830 für Kühltransporte, MID/Eichrecht für Abrechnungen, IP67 für Außenbereiche.
  • Montage und Wartung – Erreichbarkeit des Sensors beim späteren Batteriewechsel.
  • Datenweg und Schnittstellen – proprietäre Hersteller-Cloud oder offene API per MQTT, REST und Webhook.

Warum herstellerunabhängige Beratung den Unterschied macht

Wer Sensoren nicht selbst verkauft, kann den ganzen Markt vergleichen – und auch vom Kauf abraten. Ein herstellergebundener Anbieter wählt aus dem eigenen Portfolio, empfiehlt bei schlechter Passung die nächstbeste eigene Lösung und bindet an die eigene Cloud. Eine unabhängige Beratung wählt aus dem gesamten Markt, empfiehlt notfalls ein Fremdprodukt oder rät ab, hält die Zahl der Messpunkte klein und achtet auf offene Schnittstellen ohne Lock-in.

Unser Beratungsversprechen

  • Erst zuhören, dann empfehlen – wir starten mit Ihrer Situation, nicht mit einem Produkt.
  • Empfehlung nach Anwendungsfall – keine Bindung an Sensorhersteller oder Plattform; was wir empfehlen, folgt Ihrem Bedarf, nicht einer Vertriebsmarge.
  • Freie Entscheidung – mit uns umsetzen, selbst ausschreiben oder bewusst verschieben.
  • Sie sind danach schlauer – nach dem Gespräch wissen Sie, was technisch geht, was es kostet und wo die Stolpersteine liegen.

Zehn Themen, die am Anfang vergessen werden

Fast alle dieser Punkte sind im Pilotbetrieb unsichtbar und werden erst zum Problem, wenn das Projekt wächst: 1. Funkabdeckung am echten Standort (Metallwände wirken wie ein Faradayscher Käfig). 2. Sendeintervall frisst Batterielaufzeit. 3. Wer wechselt 500 Batterien? 4. Plattformkosten skalieren mit der Sensorzahl. 5. Datenhoheit und Vendor Lock-in bei geschlossenen Hersteller-Clouds. 6. Anbindung an ERP und Bestandssysteme. 7. Alarmierung ohne definierte Eskalationskette. 8. Eichrecht und Kalibrierung für Abrechnung und HACCP. 9. Zulassung für die reale Umgebung (ATEX, Lebensmittelechtheit, EN 12830, IP67). 10. Der Betrieb nach dem Go-Live über mehrere Jahre.

Ablauf der IoT-Beratung

  1. Erstgespräch – Wir fragen nicht, welchen Sensor Sie wollen, sondern welches Problem Sie lösen möchten. Am Ende wissen Sie, ob IoT für Ihren Fall überhaupt das richtige Mittel ist – manchmal lautet die ehrliche Antwort: nein.
  2. Anforderungsanalyse – Umgebung, Messgröße, Genauigkeit, Intervall, Reichweite, Zertifizierungspflichten, Zielsystem und Budget. Wir gehen die Punkte durch, die später teuer werden, wenn sie fehlen.
  3. Empfehlung mit Begründung – Sie erhalten eine konkrete Sensor- und Plattformempfehlung, mindestens eine Alternative, einen realistischen Kostenrahmen und die bekannten Risiken – schriftlich und nachvollziehbar.
  4. Ihre Entscheidung – Pilotprojekt mit uns, Ausschreibung auf Basis unserer Analyse oder erst einmal gar nichts. Die Empfehlung gehört Ihnen, unabhängig davon, wie Sie sich entscheiden.

Wobei wir am häufigsten beraten

  • Asset Tracking – Werkzeuge, Maschinen, Container und Ladungsträger jederzeit auffindbar, gegen Schwund und Suchzeiten.
  • Temperatur-Monitoring – lückenlose Dokumentation für HACCP, GDP und Audits inklusive Alarm bei Grenzwertüberschreitung.
  • Energiemonitoring – Verbräuche pro Maschine, Bereich oder Standort sichtbar machen als Grundlage für ISO 50001.
  • Branchenlösungen – vorkonfigurierte Ansätze für Logistik, Gastronomie, Industrie, Immobilien und Kommunen.
  • Wirtschaftlichkeit prüfen – mit dem ROI-Rechner abschätzen, ob sich ein Projekt rechnet.

Was kostet eine IoT-Beratung?

Die Einschätzung ist kostenlos. Darin klären wir, ob Ihr Anwendungsfall mit IoT sinnvoll lösbar ist, welche Größenordnung realistisch wäre und was die nächsten Schritte sind. Weiterführende Leistungen wie eine detaillierte Anforderungsanalyse, eine Funkmessung vor Ort oder eine Machbarkeitsstudie mit Testaufbau bieten wir zum Festpreis an, den Sie vorher kennen. Wird daraus ein Projekt, rechnen wir die Beratungskosten an. Was Sie bei uns nicht finden: Stundenzettel ohne Deckel oder Empfehlungen, deren Begründung Sie nicht nachvollziehen können.

Ihr Anwendungsfall, persönlich eingeschätzt

Ansprechpartner ist Laurin Steipe, Geschäftsführer der Tila-Solutions GmbH; er liest jede Anfrage selbst. Anschrift: Tila-Solutions GmbH, Aletsberger Straße 67, 94469 Deggendorf. Antwort in der Regel in unter einem Werktag.

Häufige Fragen zur IoT-Beratung

Was ist IoT-Beratung?

IoT-Beratung ist die unabhängige Analyse und Planung von Internet-of-Things-Projekten: Ein Berater klärt gemeinsam mit dem Unternehmen den Anwendungsfall, wählt die passende Sensorik, den Funkstandard und die Plattform aus und bewertet Kosten, Risiken und Machbarkeit – bevor Hardware gekauft wird.

Wie finde ich den richtigen Sensor für meinen Anwendungsfall?

Am Markt existieren mehr als 5.000 Sensortypen, die sich in Funkstandard, Genauigkeit, Batterielaufzeit, Schutzklasse, Zertifizierung und Schnittstellen unterscheiden. Als Fachfremder ist diese Auswahl praktisch nicht seriös zu treffen. Der verlässliche Weg führt über die Anforderung: Erst wenn Messgröße, Umgebung, Genauigkeit und Zielsystem feststehen, bleiben meist nur noch eine Handvoll geeigneter Sensoren übrig.

Welche Fehler passieren in IoT-Projekten am häufigsten?

Die drei häufigsten Fehler sind: zuerst Hardware kaufen und danach über die Anforderung nachdenken, die Funkabdeckung am realen Standort nicht messen und die laufenden Plattform- sowie Wartungskosten bei wachsender Sensorzahl nicht durchrechnen. Alle drei fallen erst auf, wenn das Projekt über den Pilotbetrieb hinauswachsen soll.

Wie lange dauert es von der Beratung bis zum laufenden Betrieb?

Für einen überschaubaren Anwendungsfall sind vier bis sechs Wochen bis zum Pilotbetrieb realistisch: rund eine Woche für Anforderungsanalyse und Empfehlung, zwei bis drei Wochen Lieferzeit der Sensorik, danach Installation und Einrichtung. Größere Rollouts über mehrere Standorte planen wir in Stufen.

Brauche ich für ein IoT-Projekt eine eigene IT-Abteilung?

Nein. Ein Großteil unserer Kunden hat keine eigene IT-Abteilung. Wir übernehmen Planung, Installation, Anbindung und auf Wunsch auch den laufenden Betrieb inklusive Monitoring und Support. Ihr Team muss lediglich wissen, wie es die Auswertung liest und auf Alarme reagiert.

Für welche Unternehmensgrößen lohnt sich IoT-Beratung?

Wir beraten überwiegend kleine und mittlere Unternehmen zwischen 10 und 500 Mitarbeitenden. Entscheidend ist nicht die Größe, sondern ob ein wiederkehrender manueller Prozess durch Messtechnik ersetzt werden kann – das rechnet sich oft schon ab wenigen Dutzend Messpunkten.

Werden die Messdaten in Deutschland gespeichert?

Ja. Wir setzen auf Plattformen mit Rechenzentren in Deutschland und schließen einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach DSGVO. Auf Wunsch betreiben wir die Plattform auch vollständig im eigenen Netz des Kunden (On-Premise).